Was es nicht alles gibt... Forscher interessieren sich für Immigration bei Mangusten.

Kurz zusammegefasst: Mangusten leben in Gruppen, falls sie den Anschluss an ihre Sippe verlieren können sie aber auch in eine andere Gruppe aufgenommen werden. Dann gibt es eine gewisse Zeit, in der die neuen Gruppenmitglieder vorsichtig integriert werden:
zum Beispiel übernahmen die Tiere erst nach rund einem Monat regelmäßig den Job des für Alarmrufe zuständigen Wächters bei der Nahrungssuche. Überdies vertrauten die alteingesessenen Zwergmangusten dem Neuankömmling auch dann offenbar zunächst noch nicht so recht: Auf Warnrufe von neu eingebürgerten Tieren reagierten sammelnde Tiere deutlich verzögert oder gar nicht.


...aber nach einer Weile verfliegt das Misstrauen und der "Immigrant" wird ein vollwertiges Gruppenmitglied.

Da können wir Menschen doch sicher irgendwas von lernen, oder?

- Thomas